EU-Kampagne „Gesunde Arbeitsplätze 2026–2028“: Psychische Gesundheit im Fokus
Psychische Belastung am Arbeitsplatz ist kein Randthema mehr. Die EU-OSHA hat mit ihrer Kampagne „Gesunde Arbeitsplätze 2026–2028“ die Prävention psychosozialer Risiken in den Mittelpunkt gestellt. Für HR-Verantwortliche und Arbeitsschutzbeauftragte stellt sich die Frage: Wie lässt sich das Thema systematisch in die betriebliche Praxis integrieren?
Worum geht es?
Die Kampagne richtet sich an Unternehmen aller Größen und verfolgt drei zentrale Ziele: Prävention psychosozialer Risiken, Sensibilisierung von Führungskräften und nachhaltige Arbeitsgestaltung.
Hintergrund ist die zunehmende Arbeitsverdichtung, hybride Arbeitsmodelle und eine steigende Komplexität in vielen Berufsfeldern. Psychische Gesundheit wird damit zu einem strategischen Thema für jedes Unternehmen.
Was bedeutet das für Unternehmen?
Unternehmen müssen künftig stärker nachweisen, dass sie psychische Belastung ernst nehmen:
- Strukturelle Analyse statt Einzelfallreaktion
- Kontinuierliche Beobachtung statt Einmalprüfung
- Klare Verantwortlichkeiten in der Organisation
Praxisimpulse
Die Kampagne gibt Impulse, die sich direkt in die Praxis übertragen lassen:
- Psychische Gefährdungsbeurteilung als regelmäßigen Prozess etablieren
- Führungskräfte für Belastungssignale sensibilisieren
- Feedback-Strukturen aufbauen, die Belastung frühzeitig sichtbar machen
- Ergebnisse dokumentieren und Maßnahmen nachverfolgen
Wie digitale Steuerung unterstützen kann
Digitale Steuerung ermöglicht es, psychische Gesundheit systematisch in den Arbeitsschutz zu integrieren:
- Regelmäßige Pulsbefragungen zu Belastungsfaktoren
- Segmentierte Auswertungen nach Bereichen und Standorten
- Zeitverläufe zur Erkennung von Entwicklungen
- Alerts bei kritischen Veränderungen
Salvexis bietet als integrierte Plattform die Möglichkeit, psychische Belastung strukturiert zu erfassen, auszuwerten und Maßnahmen daraus abzuleiten – nachweisfähig und kontinuierlich.
